Man ist, was man isst

Essen ist Notwendigkeit und Genuss zugleich. In gesundheitlicher Hinsicht werden Lebensmitteln seit mehreren tausend Jahren sowohl positive als auch negative Wirkungen zugeschrieben. Zudem werden Nahrungsmittel seit jeher auch speziell zur Heilung und Linderung von Erkrankungen und Leiden eingesetzt.

In der Medizin ist die „Ernährungsmedizin“ eine relativ junge Disziplin. Traditionell wurde diese als Erfahrungsmedizin (z.B. durch „Kräuterfrauen“) ausgeübt. In den letzten Jahren hingegen wird die Wirkung von Lebensmitteln auf Körper und Geist intensiver wissenschaftlich erforscht.

„Volkskrankheit“ Übergewicht

In unserer Gesellschaft gibt es (zum Glück) keine Unterversorgung mit Lebensmitteln. Im Gegenteil: In den Supermarktregalen lassen sich fast alle erdenklichen Zutaten finden. Durch unseren gesellschaftlichen Lebenswandel (welcher insbesondere zu weniger körperlicher Arbeit führt) ist Übergewicht zu einem zunehmenden gesundheitlichen Problem geworden.

Durch unausgewogene Diätversuche entsteht häufig ein „Jojoeffekt“: Die Waage zeigt nach einer (häufig qualvollen) Diät mehr an als zuvor –  ein Teufelskreis beginnt.

Leider gibt es kein Standard-Rezept für die Bekämpfung lästiger Pfunde. Ziel einer ärztlichen Ernährungsberatung ist es daher, ein auf Sie abgestimmtes Ernährungskonzept zu entwickeln und mit Ihnen individuelle Ziele festzulegen.

Ein Ernährungskonzept besteht in der Regel immer aus den Säulen

  1. Ernährungstherapie
  2. Sporttherapie und
  3. Verhaltenstherapie.

Orthomolekulare Medizin

In der sogenannten orthomolekularen Medizin, eine alternativmedizinische Methode, werden einzelne Stoffe aus Lebensmitteln (z.B. Vitamine, Mineralien oder Spurenelemente) zur gezielten Behandlung bestimmter Beschwerden eingesetzt. Der Vorteil dieser Substanzen ist, dass sie keine „klassischen“ Arzneimittel, sondern „Lebensmittel“ sind und mögliche Nebenwirkungen einer Therapie deutlich geringer ausfallen können. Ein Nachteil dieses Ansatzes ist die in der Regel deutlich längere Behandlungszeit.

Um es vorwegzunehmen: Nicht allen „Werbeversprechen“ der orthomolekularen Medizin sollte man trauen. Besonders extrem hochdosierte Vitaminpräperaten können mehr schaden als nutzen. Eine ärztliche Beratung über den Einsatz solcher Stoffe ist daher sehr wichtig. Eine erfolgreiche Therapie erfordert das richtige Präparat in der richtigen Dosierung zur richtigen Zeit.

Häufig ist auch die Einnahme von zusätzlichen Nahrungsergänzungsmitteln überflüssig.

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Bei den auf dieser Webseite dargestellten Verfahren handelt es sich zum Teil um sogenannte außerschulmedizinische Behandlungs- und diagnostische Methoden. Ich möchte Sie unmissverständlich darauf hinweisen, dass der Erfolg einiger der hier vorgestellten Methoden wissenschaftlich nicht belegt und von der Schulmedizin (noch) nicht anerkannt sind. Das kann sich ändern, wie z.B. bei der Akupunktur, welche mittlerweile als sogenanntes komplementärmedizinisches Therapieverfahren von den gesetzlichen Kassen anerkannt wurde. Diese komplementärmedizinischen Therapien verstehen sich als ergänzende naturheilkundliche Verfahren, die in unserer Praxis zusätzlich zur Schulmedizin angewendet werden. Alle hier getroffenen Aussagen sind Verfahren der naturheilkundlichen Erfahrungsmedizin. Alle getroffenen Aussagen über Eigenschaften und Wirkungen sowie Indikationen der vorgestellten Präparate beruhen zum Teil auf Erkenntnissen aus der aktuellen Grundlagenforschung sowie teilweise auch auf Erfahrungswerten von Physiotherapeuten, Heilpraktikern und Ärzten, welche die hier beschriebenen Therapien einsetzen. Den Patienten erklären wir ausdrücklich, dass alle hier genannten Indikationen oder Erkrankungen durch den Einsatz der beschriebenen Therapieverfahren nicht immer heilbar sind.